Mobile Economy

Mobile Economy: Trends

5G und das Internet der Dinge
Effizienz und Erfolg der mobilen Anwendungen und Geschäftsmodelle hängt von Qualität, Abdeckung und Bandbreite der Mobilfunknetze ab. Sie müssen den über sie übertragenen, stetig steigenden Datenmengen gewachsen bleiben. Mit dem Internet of Things (IoT) und damit eng verbunden der Industrie 4.0 stehen die nächsten Herausforderungen an. Schon 2022, so der Ericsson-Mobility-Report, sollen rund 29 Mrd. internetfähige Geräte, von denen rund 18 Mrd. auf das IoT entfallen, für ein enormes Datenaufkommen sorgen. Gerade wird der Funkstandard 5G entwickelt.

Mobiler Arbeitsplatz
Die Möglichkeit, mobil an jedem Ort auf das Internet zugreifen zu können, verändert die Arbeitsplätze. Smartphone & Co. ergänzen den klassischen Büroarbeitsplatz. Insbesondere bei Dienstleistern ist schon heute die Arbeit mit Mobilgeräten mit Internetzugang stark verbreitet. Vielfach kommen bei der Erledigung der beruflichen Aufgaben die eigenen, privaten Mobilgeräte zum Einsatz (BYOD), was wiederum die IT-Abteilung mit der Administration, dem Management bis hin zur Gewährleistung der Datensicherheit bei ständig wachsender Gerätevielfalt herausfordert.

Apps, Apps, Apps
Der Boom bei den Apps ist ungebrochen. Erst durch sie werden die mobilen Geräte zu den Alleskönnern, werden ihre Funktionen signifikant erweitert. Laut Bitkom hat bereits fast jeder zweite Smartphone-Nutzer (47 %) schon einmal Geld für eine App ausgegeben. Im Business-Umfeld ist beim Einsatz von Apps für das Erledigen geschäftlicher Aufgaben sicherlich noch Luft nach oben, z. B. beim Angebot an hilfreichen und effizienten Business-Apps, bei der Finanzierung der Apps durch die Geschäftsführung und dem Aneignen von Skills für die Eigenentwicklung von Apps für unternehmensspezifische Aufgaben.

TREND REPORT zum Thema

Heft 1/2015 „Creative Companies“
„Mobile Economy“, Autor Chris Löwer
https://trendreport.de/mobile-economy/

Heft 1/2016 „Creative Companies“
Reportage „Mobile Economy“, Autor Frank Zscheile
https://trendreport.de/mobile-economy-3/

Shoppen mit Smartphone & Co.
Mobiles Online-Shopping ist im Kommen. Laut Bitkom hat sich die Zahl der Smartphone-Shopper in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt. Das Tablet nutzt mehr als ein Viertel der Befragten für mobile Einkäufe. Vor allem junge Smartphone-Besitzer nutzen die Gelegenheit, mit ihrem Handy von unterwegs und außerhalb der Öffnungszeiten zu shoppen. Mittlerweile gibt es kaum etwas, was nicht mobil erworben werden kann. Allein zu Weihnachten macht der mobile Handel hierzulande in diesem Jahr bereits 43,1 % aller Online-Umsätze aus, ermittelte die Agentur Markengold.

Smart City
Im Jahr 2050 werden bis zu 66 % der Bevölkerung in Städten und Ballungsgebieten leben, sagen Experten. Damit stehen die Verantwortlichen vor der Aufgabe, mit moderner, innovativer Infrastruktur den Anforderungen der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden. Intelligente IKT- und IoT-Plattformen sind dabei die Grundlage auf dem Weg zur Smart City, um die Dienstleistungen und Infrastrukturen zu optimieren.
Dabei bleiben die Smart-City-Konzepte sicher nicht nur auf Großstädte begrenzt. Haben die Techniken und Lösungen erst einmal ihre Kinderkrankheiten überwunden, können sie sicher auch den Einwohnern kleinerer Städte das Leben angenehmer machen.

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